Du willst dein Englisch verbessern? Abgesehen davon fließend reden können? Dann bist du hier genau richtig! Auf Englisch eine Reise am Telefon buchen, schlicht den Mund aufmachen oder beispielsweise eine ganz normale Konversation führen… Den meisten Personen, die besser in der weit verbreiteten Weltsprache werden wollen, ist das Sprechen am wichtigsten. Aber du solltest nie vergessen, dass das Schreiben auch sehr wichtig ist – auch in einer Zeit mit Snapchat, Instagram & Co.

In der Schule lernt man oft stur auswendig. Sicherlich kannst du auch noch alle unregemäßigen Verben in allen Formen aufsagen und dir fallen Merksprüche ein wie “He, She, It – das ‘s’ muss mit!”, sobald du hörst, dass jemand einen Fehler macht, oder? Ha! Ertappt! Aber zu einem guten Englisch gehört weit mehr, als Listen mit Vokabeln oder gewisser Merksprüche.

Um dir zu helfen, besser in der englischen Sprache zu werden, habe ich all mein Wissen in diesen ultimativen Guide vereint, um dein schriftliches und mündliches Englisch in Top-Form zu bringen.

Zu sehen bin ich mit einem Tshirt mit der Aufschrift "Wir helfen Schülern"

Zu meiner Person

Ich heiße Patrick, bin 21 Jahre alt, CEO von TutorSpace und fast fertig mit meinem dualen Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Was die Herangehensweise ans Lernen angeht, so hat mir mein langjähriges Engagement als Englisch Nachhilfelehrer und meine Zeit in einem Internat in England einiges gelehrt, was ich euch mit diesem Artikel auf den Weg geben möchte.

Wie werde ich schnell besser in Englisch?

In diesem ersten Teil meines Ultimativen Guides zeige ich dir, wie du außerhalb von Klausuren oder Tests dein Englisch weiterentwickeln kannst und nicht nur deine Fehler beseitigst, sondern auch noch richtig viel Spaß beim Lernen haben kannst.

 

1. Habe keine Angst vor Fehlern

Hast du als kleines Kind Laufen gelernt, indem du dir Tutorials oder Lehrbücher angeschaut hast? Wohl kaum. Deine Eltern haben dich einfach immer wieder auf die Füße gestellt und du bist nach jedem Sturz wieder aufgestanden. Auch wenn du sicherlich andauernd hingefallen bist, hat es dir Spaß gemacht.

Fehler sind etwas tolles! Lass dir von der Schule oder Lehrern ja nichts anderes einreden!

Jeder lernt in seiner Schulzeit trotzdem Fehler zu fürchten. Viele Fehler = Schlechte Noten. Wenn du in deinen jungen Jahren vor der ganzen Klasse ein englisches Wort durchkonjugieren musstest, weißt du wovon ich rede.

Aber um besser in Englisch zu werden, brauchen wir genau das: Fehler.

 

Alle großen Unternehmen und Fortschritte der Menschheit basieren jedenfalls auf unzähligen Fehlern. Also warum sollst du nicht Fehler machen und daraus lernen?

"Ein Experte ist jemand, der in einem gewissen Bereich bereits jeden Fehler gemacht hat."
Bild von Niels Bohr
Niels Bohr
Nobelpreisträger Physik

Also mach dir keine Sorgen, wenn du einzelne Wörter nicht verstehst. Die englische Sprache ist eine Sache des Kontextes und braucht Zeit. Englisch zu lernen ist ähnlich wie Geld sparen. Du wirst nicht nach jedem Tag sofort Ergebnisse sehen , aber ganz sicher nach einem Monat oder zwei. Und spätestens nach drei bis sechs Monaten kannst du dann stolz auf dein Englisch sein.

Englisch ist mehr Übung als Lernen. Such dir aktiv so viele Gelegenheiten, um zu kommunizieren, wie möglich. Erfreue dich dann an den Sachen, die du schon sagen kannst. Fokussiere dich nicht auf die Dinge, die du nicht sagen kannst.

Je mehr du dich dann traust, das Wort zu ergreifen, umso wohler wirst du dich fühlen. Das erfordert manchmal sehr viel Selbstvertrauen, aber mit jedem Mal wird dir das leichter fallen.

 

2. Fange mit einfachen Wörtern an

Starte anfangs mit dir vertrauten und einfachen Vokabeln und mach dir einen Plan. Warum nicht in der nächsten Woche sieben neue Englischvokabeln lernen? Jeden Tag eine.

Suche dir dabei ein Thema heraus, das du bereits kennst. So ist es einfacher ganze Sätze mit den Wörtern zu bilden und sich diese zu merken. Ein ganzer Satz gibt einem Wort immer mehr Leben, als bloße Vokabellisten.

Das nimmt dir dann auch ein bisschen den Stress aus dem Lernen. Einige Sätze aus dem Kopf heraus mit neuen Begriffen zu bilden fördert die Kreativität und durch das Nachdenken festigt sich die englische Sprache immer mehr in deinem Kopf.

Dabei geht es aber nicht unbedingt darum grammatikalisch immer zu 100% richtig zu sein. Lass mich ein Beispiel machen, wie du Englisch durch ganze Sätze lernen kannst:

to appreciate = den Wert von etwas oder jemandem anerkennen

3. Habe Spaß beim Englisch lernen

Das Erlernen von Englisch als Fremdsprache erfordert unter dem Strich viel Arbeit und Zeit. Es wird dir auf jeden Fall leichter fallen, wenn du dabei Spaß hast!

Warum nicht einfach beispielsweise mit deiner Lieblingsperson reden: Dir selbst. Das kann ziemlich Spaß machen und ist sehr effektiv. Wenn du dann mal mit jemandem anderen kommunizieren musst, fällt dir das einfacher. Kleiner Tipp: Zuhause funktioniert das am Besten – im Bus oder in der Bahn könnten dich vielleicht Leute für verrückt erklären.

Aber auch Spiele spielen, Kreutworträtsel lösen, englische Comics lesen oder doch mal bei deinem Lieblingslied laut mitsingen (wer macht das schon nicht?) födert deine Englischkenntnisse und macht tierisch Spaß.

Dabei geht es nicht mehr darum jeden Fehler zu korrigieren, sondern darum, sich einfach in der englischen Sprache zu Hause zu fühlen und kreativ zu sein.

 

Fortschritt:
Richtig gute Englischkenntnisse 40%

4. Englisch lernen durch ein Leben auf Englisch

Du musst nicht in England leben, um dich mit der Sprache zu umgeben. Es gibt schließlich zahlreiche Möglichkeiten Englisch in das alltägliche Leben einfließen zu lassen. Das fängt an mit englischen Filmen, geht über englische Zeitungen, bis hin zum Tagebuch auf Englisch.

Ich habe hier einige Ideen für dich gesammelt, wie du dich einfach und ohne großen Aufwand so oft es geht mit deiner Lieblingssprache beschäftigen kannst:

 

Schaue deine Serien auf Englisch

Ich weiß, dass du am liebsten den ganzen Tag auf dem Sofa eine Netflixstaffel nach der anderen anschaust! Also warum nicht kurzum deine Lieblingsbeschäftigung dafür nutzen, dein Englisch zu verbessern?

Wenn du am Anfang Probleme hast, die Handlung zu verstehen, kannst du ja zunächst mit deutschen Untertiteln anfangen. Danach kannst du dich auf englische Untertitel steigern und letzendlich ganz ohne Untertitel die Serie oder den Film genießen.

 

Serien schauen hält dich vom Lernen ab.

Lies Bücher, um besser in Englisch zu werden

Hast du bestimmt davor schon öfters gehört: Lesen bildet. Beim Lesen lernt man nicht nur neue Vokabeln, sondern auch Redewendungen oder interessante neue Wendungen, die du für dich selbst nutzen kannst. Eigentlich ist es egal, was man liest, solange es auf Englisch ist. Das schöne bei Büchern ist, dass du zu jedem Sprachniveau etwas passendes findest.

Du fühlst dich noch nicht so sicher? Lies Comics oder Kinder-/ Jugendbücher, wie “Die drei Fragezeichen” oder “Die wilden Hühner”.

Du bist ein richtiger Profi? Romane und Krimis wie “Harry Potter”, “Jack Reacher”, “Game of Thrones” & Co. sind optimal für dich.

Viele Bücher gibt es beispielsweise auch zum kostenlosen Download mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen bei:

penguinreaders.de (Bücher in Englisch für verschiedene Niveaustufen)

ReadingA-Z.com (Plattform für Level-basiertes Lesen)

Am Anfang bietet es sich auch an, ein Buch auszusuchen, das ihr vielleicht schon einmal in Deutsch gelesen habt, damit ihr den Sinn der Handlung versteht und den Fokus auf die Sprache legen könnt.

Schlage auch nicht jedes unbekannte Wort sofort nach. Dass kann das Leseerlebnis schnell nervig und nicht mehr unterhaltsam werden lassen. Und du willst doch deinen Spaß am Lesen auf keinen Fall verlieren oder? Viele Wörter erklären sich ja auch bereits aus den Sätzen drumherum und dem Kontext.

 

Höre englisches Radio

In Deutschland Radio auf Englisch hören? Das Internet macht es kurzum möglich! Und es gibt sogar einen Sender, den du mit jedem Radio empfangen kannst.

AFN – The Eagle ist ein US-Amerikanischer Sender, den du ganz normal erreichen kannst. Wenn dir die Charts gefallen, ist das auf jeden Fall einen Versuch wert.

Die richtige Radiofrequenz für deinen Wohnort findest du hier.

Ansonsten kannst du eigentlich jeden beliebigen Radiosender über das Internet hören. Empfehlenswert ist der BBC im Internet, wo du auch Podcasts herunterladen kannst.

Singe deine Lieblingslieder mit

Übrigens – mit deinen Lieblingsliedern mitzusingen, ist ein guter und spaßiger Weg, besser in Englisch zu werden. Die Methode ist sogar offiziell anerkannt und mit Studien belegt! (Quelle1Quelle2)

Wenn dir Lieder von Lady Gaga oder Ariana Grande zu einfach werden, kannst du dich mit etwas schwereren beschäftigen: Rap.

Rap oder Hip Hop ist eine super Musikrichtung, um Englisch zu lernen, weil die Wörter gesprochen werden, wie normale Sätze. Aber Achtung: Rapper benutzen normalerweise einen stärkeren Rhythmus und reden schneller. Einige Worte machen vielleicht auch gar keinen Sinn, aber wenn du mit einem Rapper mithalten kannst, bist du auf jeden Fall auf einem guten Weg, die englische Sprache fließend zu beherrschen!

Und wenn du mal nicht mitkommst oder einzelne Wörter nich verstehst, findest du ja alle Liedtexte und Lyrics im Interet. Versuche aber zunächst die Liedtexte selbst zu entdecken, bevor du es nachschlägst.

 

Höre unterwegs Podcasts oder englische Berichte zu verschiedenen Themen

Es gibt zahlreiche Podacsts zu allen Themen, die du dir nur vorstellen kannst.

Du liebst Marketing? -> Der Google Partner Podcast
Du interessierst dich fürs Kochen? -> De-Lite – Fun Cooking Podcast
Du stehst auf Mädchen-Themen -> Beste Freundinnen Podcast

Aber auch Gespräche oder Reiseberichte kannst du auf verschiedenen Online Seiten anhören oder dir aufs Handy herunterladen. Viele Audio-Artikel lassen sich auch bei einem noch so kurzen Arbeits- oder Schulweg unterbringen.

Ein Anbieter, der sich auf Inhalte von Muttersprachlern, speziell für Lernende, konzentriert, ist Spotlight-Online. Von Audiotrainern, bis hin zu online Wortschatztrainern findet man hier zahlreiche Möglichkeiten besser in Englisch zu werden. Aus eigener Erfahrung gebe ich diesen Tipp gerne weiter.

Du siehst also: Auch in Deutschland ist es möglich sein Englisch zu verbessern, indem man sich mit der Sprache umgibt im Alltag.

 

Hier noch weitere Optionen, falls du motiviert bist und es erst meinst, wenn du sagst, du willst besser in Englisch werden:

  • Einkaufszettel auf Englisch verfassen
  • Tagebucheinträge mal in einer anderen Sprache schreiben
  • Stelle deinen Computer und dein Handy auf Englisch um
  • Computerspiele auf Englisch spielen
  • Alle Apps in der englischen Sprache bedienen
  • Schreibe im Unterricht einmal auf Englisch mit
  • Die abendlichen Nachrichten auf Englisch schauen
Fortschritt:
Richtig gute Englischkenntnisse 75%

5. Üben, Üben und nochmal Üben

Üben, üben, Üben und aktiv nach Gelegenheiten suchen, in denen du dein Englisch anwenden kannst.

Du kannst noch so viele Vokabeln lernen… Wenn du ein halbes Jahr Pause machst, wirst du sehr viel wieder vergessen haben. Egal für welche Lernmethoden du dich entscheidest, wichtig ist, dass du regelmäßig übst. Jeden Tag immer 15 Minuten bringen mehr, als nach einer Woche einmal eine Sitzung über 2h.

Achte mal darauf, wie oft du stockst, wenn du Englisch redest. Je mehr du während dem Reden innehältst, desto weniger überzeugend bist du. Aber hier gibt es einfache Übung, die dir hilft flüssiger zu reden. Ich nenne sie die Spiegel-Übung.

Stelle dich vor einen Spiegel und fordere dich heraus so lange ohne Unterbrechung auf Englisch mit dir selbst zu reden, wir möglich. Natürlich darfst du noch atmen zwischen Wörtern, aber ich denke du weißt worauf das hinauslaufen soll.

Zwar ist dann deine Grammatik nicht mehr unbedingt richtig, aber das ist ok! Wenn du dich darauf fokussierst, flüssig zu reden und nicht korrekt, wird dich trotzdem jeder verstehen und du wirst überzeugender klingen. Die richtige grammatikalische Anwendung findet sich dann wenn du deine Englischkenntnisse weiterentwickelst.

Je mehr du Englisch sprichst, desto schneller machst du Fortschritte und desto zufriedener bist du mit deiner Leistung

Wenn du das konsequent durchziehst, oder deiner Familie mitteilst, dass du jetzt eine englische Woche einführst, kann es sein, dass es bei dir plötzlich “Klick” macht. Wie beim Laufen lernen gibt es einen Moment, wo du den Dreh raus hast und beginnst auf Englisch zu denken.

Ohne es zu merken, betrittst du jetzt eine völlig neue Welt.

Ich erinnere mich an ein Mädchen, das mit mir in einem englischen Internat war. Klar hätte sie auch auf Deutsch mit mir reden können, aber wir haben uns darauf geeinigt, Englisch zu reden. War es das Wert? Im Nachhinein gehört hier vielleicht ein wenig Mut dazu, das konsequent durchzuziehen, aber wir wurden genau deswegen schnell besser in Englisch.

6. Synonymwörterbücher sind dein bester Freund beim Englisch lernen

Du merkst oft, dass du beim Schreiben auf dieselben Wörter zurückgreifst? Dann wird es Zeit nach einem aussagekräftigen Ersatz zu suchen. Lerne deinen neuen besten Freund und Helfer kennen: Das Synonymwörterbuch.

 

Damit klingt dein Text doch schon viel besser oder? Wenn du deinen Text durch neue interessante und vielleicht sogar bessere Wörter aufpolierst, liest er sich auf jeden Fall besser.

Trotzdem aber nicht übertreiben! Ein kleiner Perfektionist steckt in jedem von uns, aber wenn ein Text schon gut klingt, warum dann Synonyme suchen?

 

7. Belohne dich für deine Mühen

Von den meisten Lehrer wird man nicht gelobt, wenn man etwas richtig macht, aber es wird gemeckert, wenn man Fehler macht. Ist das nicht frustrierend?

Wenn es sonst niemand tut, musst du es halt selbst machen. Belohnungen und Lob hilft immer – auch beim Englisch Lernen! Lernziele sind hier im Grunde genommen die Voraussetzung. Diese Ziele kannst du selbst festlegen. Dabei gibt es kurzfristige Ziele, Ziele für in einem Monat oder auch langfristige Ziele. Achte aber darauf, dass du die Ziele erreichbar, aber nicht zu einfach formulierst.

Wenn ich mein Lernziel erreicht habe, …

Belohnung 1

… kann ich heute ganz in Ruhe 2 Folgen meiner Serie anschauen.

Belohnung 2

… gehe ich mit meinen Freunden am Wochenende Kart fahren.

Belohnung 3

… darf ich mich mit der Tafel Schokolade beschäftigen, die ich gekauft habe.

Je schwerer und langfristiger das Ziel ist, desto größer kannst du die Belohnung ansetzen. Eine coole Idee ist es, aus den langfristigen Zielen einen schriftlichen Gutschein zu machen und ihn dann bei dir zu Hause aufzuhängen. Du wirst merken, wenn du dein Ziel ständig vor den Augen hast, bist du gleich motivierter (… vielleicht einen Kurzurlaub nach England? 😉 )

8. Lerne Englisch mit anderen Menschen

Selbst wenn du nicht in einem englischsprachigen Land leben, findest du womöglich viele englischsprachige Ausländer in der Region. Ich kann dir auf jeden Fall irische Pubs, typisch englische Bars, Restaurants oder Sportclubs empfehlen. Viele Native Speaker haben auch gemeinsame Facebook Gruppen in deinem Umkreis, sodass sich ein Blick auf Facebook auf jeden Fall lohnt. Wenn du mit einem englischsprachigen Menschen in Kontakt bist, kannst du perfekt deinen Akzent verbessern und endlich deine gelernten Redewendungen richtig anwenden.

Kein Erfolg bei der Suche nach einem Muttersprachler? Gehe Online und lerne Menschen aus der ganzen Welt kennen. Über Chaträume und Online-Foren findest du unendlich viele Muttersprachler. Dank der sozialen Medien ist es so einfach, wie nie zuvor, neue Freunde aus der ganzen Welt zu finden.

Englisch lernen klingt immer so trocken, muss es aber nicht sein. Manchmal ist es schwer alleine motiviert zu bleiben – also trau dich und bitte um Feedback zu deinen Texten. Native Speakers in Deutschland wären natürlich optimal, aber auch ein Lehramtstudent oder ein Englischlehrer können dir helfen.

Nachdem du Feedback zu deinem Text bekommen hast, gilt es den Text überarbeiten und zu verbessern. Danach bittest du einfach deine Ansprechperson für einen letzten Check. So kannst du optimal aus deinen Fehlern lernen.

Oder mache doch einfach mal mit deinen Freunden einen englischen Spieleabend. Wenn deine Freunde hier keine Lust haben, gibt es in jeder Großstadt solche Treffen, an denen du teilnehmen kannst. Vorbeischauen lohnt sich jedenfalls! Du wohnst nicht in einer Großstadt? Auch kein Problem. Online kannst du gegen andere spielen oder auch gegen dich selbst.

Besonders gut für dein Englisch: Spezielle Sprachspiele

Aber auch Scrabble mit englischen Wörtern, Boggle oder Tabu sind sehr gut, um den Wortschatz zu trainieren und die Aussprache zu schulen.

Englischkurse sind auch sehr empfehlenswert. Sie helfen schließlich, ein gutes Wissen über Grammatik, Vokabeln und Redewendungen aufzubauen. Mit einem qualifizierten Lehrer hast du die besten Voraussetzung für ein besseres Englisch.

Mit so einer Vorbereitung bist du dann auf jeden Fall auf jeden Sturm von englischen Muttersprachlern, die einfach drauf los plappern, gewappnet.

9. Sprachreisen

Du willst dein Englisch endlich mal “live” erleben? Dann sind Sprachreisen und Auslandsbesuche auf jeden Fall das richtige für dich. Denn wo lernt man eine Sprache am Besten? Genau. Dort, wo sie gesprochen werden …

Und damit meine ich nicht das Klassenzimmer im Englischunterricht, sondern ein Land, in dem du täglich mit Englisch in Berührung kommst. So kannst du das Gelernte auf Ausflügen, beim Einkaufen, beim Essen oder bei Freizeitaktivitäten anwenden.

Bei Sprachreisen gilt: Je früher du eine machst, desto besser für deinen Lernfortschritt und je länger der Aufenthalt, desto effektiver ist das Ganze.

Auslandsaufenthalte können von einer Woche hin, bis zu mehreren Monaten gehen. Ob bei einer Gastfamilie, einer Studentenverbindung oder in einem Internat – es lohnt sich!

 

Fortschritt:
Richtig gute Englischkenntnisse 85%

10. Redewendungen und Vokabeltricks für ein besseres Englisch

Füllworte weglassen

Um dein schriftliches Englisch auf das nächste Level zu heben, solltest du diese kleinen Lückenfüllerworte vermeiden:

Du fragst dich bestimmt, ob es überhaupt einen Unterschied macht, auf einige wenige Worte zu verzichten. Aber du glaubst gar nicht, wie oft du diese verwendest in einem Text! Und dabei sind es Worte, die keinen Mehrwert bieten und es keinen Unterschied macht, ob du diese verwendest oder nicht – außer, dass sich dein Text viel besser lesen lässt.

Mein Tipp: Anstatt von “very” oder “really” + Adjektiv gibt es oft extreme Formen, wie ich sie nenne. Ich zeige dir, was ich meine in diesen Beispielen:

Und das sind nur einige wenige Beispiele. Von diesen Extremformen gibt es hunderte zur Auswahl. Also benutze doch eins und zeige mit den besser klingenden Worten, dass dein Englisch gut ist!

 

Phrasal Verbs lernen

Im Englischen können Worte unterschiedliche Bedeutungen haben – je nachdem welche Präpositionen im Satz damit verbunden sind:

Look = Schauen
Look for = Suchen


(to) look after = Sich um jemanden kümmern
(to) look forward to = Sich freuen auf …

Genauso, wie bei Vokabeln mit grammatikalischen Besonderheiten lohnt es sich hier eine Liste zu machen, wo man alles übersichtlich zum Nachschlagen und Lernen hat. Eine fertige List findest du hier.

 

Redewendungen - Make or Break it

Redewendungen sind bestimmte Abfolgen von Worten, die meist genutzt werden anstatt von anderen Wortkombinationen, die auch korrekt wären. Dir eben diese Redewendungen und “Best Practices” anzueignen hilft enorm dabei, dein sprachliches und schriftliches Englisch besser klingen zu lassen.

Beispiele:

“Heavy rain” anstatt von “strong rain”
“Weak tea” anstatt von “feeble tea”
“Excruciating pain” aber nicht “excruciating joy”
“Tall trees” anstatt von “high trees”
“Buy time” anstatt von “purchase time”
“Fast cars” anstatt von “quick cars”

Wenn du wissen willst, welche Redewendungen häufig genutzt werden findest du auch hier im Internet zahlreiche Listen wie diesediese oder diese. Für einzelne Wörter, bei denen du Redewendungen herausfinden willst, kannst du die Grundvokabeln angeben und nach Wortkombinationen aus diesen suchen. 

Dabei gibt es folgende Formen:

– Adjektiv + Substantiv (strong coffee, tall trees, severe weather)
– Verb + Substantiv (commit suicide, do your homework)
– Substantiv + Substantiv (a surge of anger, liquor licence)
– Adverb + Adjektiv (completely satisfied, bitterly disappointed)

 

Britisches oder amerikanisches Englisch?

Wie du vermutlich bereits weißt, gibt es nicht das eine Englisch, sondern eine Vielzahl von englischen Ausprägungen. Du dachtest es gibt nur britisches Englisch und amerikanisches Englisch? Auch wenn das die zwei die meist gesprochenen Formen sind, gibt es auch noch südafrikanisches, australisches Englisch & Co. mit bestimmten Eigenschaften.

Zum Glück reicht uns zunächst das amerikanische und das britische Englisch. Achte drauf, dass du einige Grundlegende Unterschiede kennst und je nach Zielgruppe deine englische Sprache anpasst. Manche Wörter werden von Muttersprachlern der jeweiligen anderen Form nämlich nicht verstanden.

Siehst du den Unterschied?

False Friends

Oft lassen sich auch noch deutsche Muttersprachler von den sogenannten “False Friends” in die Irre führen. Aber was sind diese False Friends überhaupt und warum hilft dir das Wissen über diese, auf jeden Fall besser Englisch zu lernen?

False Friends sind Begriffe oder Worte, die wir zwar verwenden oder verwenden wollen, die aber gar nicht existieren.

Hier ist eine Liste der 10 häufigsten Fehlern:

  1. “Persons” anstelle von “people”
  2. “On the one side” anstelle von “on the other hand”
  3. “When” anstelle von “if”
  4. “Bring” anstelle von “take” (I am going to take you to the cinema)
  5. “Mean/ meaning” anstelle von “think/ opinion”
  6. “Rests” anstelle von “leftovers/ remains”
  7. “To control” anstelle von “to check”
  8. “To become” anstelle von “to get”
  9. “Handle with” anstelle von “deal with”
  10. “Actual” anstelle von “recent/ current” (aktuell)

Natürlich sind das nicht alle Fehler, die passieren können. Wenn du aber auf diese 10 Punkte achtest, bist du schon einmal ein ganzes Stück besser als davor!

Ich habe dir hier noch eine Liste herausgesucht mit einer ganz langen Liste solcher Wörter. Bestimmt kennst du einige daraus oder bist sogar in die Falle getappt? Die False Friends können manchmal ganz gemein sein…

11. Lernapps helfen dir dein Englisch zu verbessern

Jeder hat ein Smartphone in der heutigen Zeit. Warum also nicht deinen Lieblingsgegenstand abgesehen von anderen Tätigkeiten für ein besseres Englisch nutzen? Es gibt zahlreiche Apps, die nur darauf aus sind, dir zu helfen. Du wirst merken: Beim Lernen vergeht jetzt plötzlich die Zeit rasent schnell.

Es gibt beispielsweise zahlreiche kostenlose Sprachpapps – ja du hast richtig gelesen: KOSTENLOS.

Einige Beispiele findest du hier:

– Englisch Lernen 6000 Wörter
– Busuu – Lernen mit Zertifikat
– Babbel: Englisch lernen per App leicht gemacht
– Duolingo: Spielerisch & kostenlos lernen

Probier dich doch einfach mal durch und finde die passende App für dich!

Allerdings solltest du dich nicht NUR auf derartige Apps verlassen. Sie eignen sich zwar super, um ein Basisvokabular aufzubauen und grundlegende Konversation zu übern, aber irgendwann sind auch diese Grenzen erreicht.

 

Fortschritt:
Richtig gute Englischkenntnisse 90%

Meine Geheimtipps für deinen Erfolg in Englisch

Eine sehr effektive Methode. Es ist beinahe kostenlos und du musst dich wahnsinnig konzentrieren, weil es ums telefonieren geht.

Interesse geweckt? Dann lies einfach weiter:

Suche dir ein englisches Unternehmen heraus, von dem du ein Produkt besitzt. Jetzt ruf einfach mal beim Kundensupport an (meistens kostet das nichts, weil das Unternehmen die Kosten übernimmt) und beschwere dich über etwas an dem Produkt oder frage einfach nach Informationen.

Das ganze ist natürlich auf Englisch und die Mitarbeiter in der Kundenbetreuung sind geduldig mit deinem Englisch. So kannst du ganz in Ruhe nachfragen, ob sie denn den Satz wiederholen könne und dein Englisch trainieren.

So bekommst du nicht nur mehr Informationen über den Gegenstand, den du Besitzt, sondern auch kostenlosen Englischunterricht! Genial oder?

Und wenn du mit den Problemen fertig bist, frag nach Informationen über die verschiedenen Preise, Merkmale, Funktionen und Messen, die damit verbunden sind. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Achte aber darauf, dass du nicht 3x bei dem gleichen Mitarbeiter landest, sonst könnte er denken, du wärst verrückt!

 

Lass dein Englisch zertifizieren - der Beweis für ein gutes Englisch

Was bedeutet dein Englisch für den Beruf, wenn du es nicht bei einer Bewerbung unter Beweis stellen kannst?

Auch wenn du dich in nächster Zeit nicht bewerben musst, ist eine Bestätigung deiner Englischkenntnisse sehr hilfreich. So kannst du deinen ganzen Aufwand unter Beweis stellen und dich selbst prüfen, wie gut du wirklich bist!

Eine Auflistung aller offiziellen Zertifikate findest du auf der Seite des europäischen Referenzrahmens.

Dort wird auch ausführlich erklärt, wie die unterschiedlichen Tests aufgebaut sind und wann welche Zertifizierung geeignet ist.

Neben zahlreichen kleineren Zertifizierungen sind meiner Meinung nach drei besonders empfehlenswert: TOEFL, IELTS und die Cambridge-Certification.

Wie du diese am besten bestehst und welche Tipps und Tricks es zu den einzelnen Prüfungen gibt, erfährst du in zahlreichen Vorbereitungskursen, Online-Ratgebern oder YouTube-Videos.

Viel Glück!

Du hast es geschafft!
Fortschritt:
Richtig gute Englischkenntnisse 100%

WOW, ES IST GESCHHAFFT!

Du hast es tatsächlich durchgehalten, dir diese ganze Englischstunde anzutun – Respekt! Das zeigt, dass dir dein Englisch wirklich wichtig ist.

Wenn du immer noch nicht genug hast, habe ich einen Artikel geschrieben mit 100 kurzen Tipps und Tricks, wie du dein Englisch verbessern kannst.

Du willst dein Englisch noch ein bisschen mehr verbessern?

Warum holst du dir nicht gleich jetzt einen Englischlehrer zu dir nach Hause?

Lade dir jetzt die kostenlose TutorSpace-App herunter und finde in wenigen Kilometern
Entfernung einen Muttersprachler. Oder vielleicht doch ein Gymnasiallehrer?

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen