Was macht sie aus, die perfekte Nachhilfe? Wie lernen die Nachhilfeschüler am besten? Und was können die Nachhilfelehrer dafür tun? Wir haben in Kurzform die 4 wichtigsten Dinge zusammengetragen.

Die richtige Umgebung

Jede perfekte Nachhilfestunde beginnt mit der optimalen Lernumgebung. Am besten im gewohnten Umfeld bei den Nachhilfeschülern zuhause. Nichts lenkt so sehr ab, wie ein neuer Sitzplatz in einer ungewohnten Umgebung. Aber dabei sollte es nicht bleiben, denn nur mit ausreichend Platz und einem aufgeräumten Schreibtisch ist auch Platz für neues Wissen. Als Nachhilfelehrer ist es daher besonders wichtig, die Schüler darauf hinzuweisen, vor jeder Stunde den Schreibtisch aufzuräumen und alles Benötigte bereit zu legen. Ohne Stifte oder Geodreieck wird schließlich nichts aus einer geplanten Nachhilfestunde.

Der perfekte Zeitplan

Auch der Nachhilfelehrer muss sich auf die Stunden vorbereiten und sollte immer die für den Schüler passende Nachhilfe parat haben. Aber wie soll das gehen? Das Zauberwort hier heißt Zeitmanagement. Und damit das optimal gelingt, braucht es den Stundenplan des Schülers, die Termine der Klassenarbeiten und den Lehrplan. Aus diesen drei Informationen lassen sich die besten Zeitpunkte für die Nachhilfe – Immer am gleichen Tag der Doppelstunde Mathe? Nochmal ein extra Termin zwei Tage vor der nächsten Klassenarbeit? – sowie die Themen der einzelnen Stunden festlegen. Was hilft einem schließlich Algebra, wenn man gerade Stochastik im Lehrplan hat, um bei unserem Lieblingsfach Mathematik zu bleiben.

Der richtige Aufbau

Nachdem wir nun die perfekte Umgebung geschaffen haben und wissen, wann welches Thema am besten ist, kommen wir mal zum Kernthema: Die Stunde selbst. Auch hier ist wieder Struktur gefragt. Denn nichts hilft weniger als eine gut gemeinte aber chaotische Nachhilfestunde, die den Schüler ratlos zurück lässt. Hier empfiehlt sich daher immer einem groben Muster zu folgen. Und so könnte es aussehen:

  • Wiederholung des Unterrichtstoffs (Theorie)
  • Wiederholung des Unterrichtstoffs (Praxis)
  • Vorbereitung auf das nächste Thema

Bei diesem Grundsatz gilt natürlich auch, wie immer, auf die Bedürfnisse des Nachhilfeschülers einzugehen und auch mal flexibel zu reagieren.

Die perfekte Lernmethode

Zu gute Letzt geht es bei diesem Punkt noch einmal ums Eingemachte. Denn auch die beste Vorbereitung auf die Nachhilfestunde mündet schließlich in 45 oder 90 Minuten, in denen wir versuchen unseren Schülern etwas beizubringen, etwas zu lehren, und die müssen einfach gut sein. Und wir können nur gut sein und unseren Schülern eine perfekte Nachhilfestunde geben, wenn sie individuell auf diesen abgestimmt ist. Damit das auch klappt, sollten wir unsere Schüler kennenlernen und den Lerntyp herausfinden. Denn nur mit dem Wissen um den Lerntyp der Schüler, können wir eine passende Lehrmethode anwenden.

Zur Wiederholung daher noch einmal, die vier Lerntypen:

  • Auditiver Lerntyp: Lernen durch (Zu-)Hören. Lernstoff/ Aufgabenstellung lauf vorlesen. Besonders wichtig: Keine Nebengeräusche.
  • Visueller Lerntyp: Lernen durch Sehen. Erklärung in Bildern/ Grafiken. Besonders wichtig: Keine Unordnung.
  • Kommunikativer Lerntyp: Lernen durch Gespräche. Lernstoff in Dialogen/ Diskussionen zwischen Nachhilfeschüler und -lehrer.
  • Motorischer Lerntyp: Lernen durch Bewegung. Wenn möglich Experimente durchführen. Besonders wichtig: Platz zum Bewegen/ Umherlaufen.

Das waren sie, die vier besten Tipps zur perfekten Nachhilfe. Außer dem wichtigsten vielleicht: Spaß haben! Lernen soll Spaß machen, also versucht immer mal wieder kleine spaßige Pausen einzubauen. Dann ist der Kopf wieder wach und fit für Neues.

Und falls ihr noch hilfreiche Tipps für die perfekte Nachhilfe habt, schreibt sie uns einfach in die Kommentare.

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